Einfache Schlaftipps für deinen besten Schlaf

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Wenn es um den Schlaf geht, ist Qualität wichtiger als Quantität, sagt unsere Kolumnist Dr. Kira Kubenz

Liegst du im Bett und kannst nicht schlafen? Bist du ausgelaugt und kannst dich den ganzen Tag nicht konzentrieren? Jeder kennt solche Nächte. Aber was kannst du tun, wenn es dir zu oft passiert? Wie viel Schlaft wirst du benötigen?

Die meisten Leute tun ihr Bestes um sieben Stunden in der Nacht zu schlafen. Aber die Qualität des Schlafes ist wichtiger als die Quantität.

Wenn es dunkel wird,  verströmt unser Körper das Schlafhormon Melatonin um den Schlaf einzuleiten. Unterstütz von dem Wachstumshormon BDNF (vom Gehirn stammender neurotrophischer Faktor) und weiteren Hormonen erholt sich unser Gehirn in den ersten vier Stunden der Nacht. Er speichert Erinnerungen und der Körper wird von selbst gesammelte Toxine los. Melatonin befreit die Zellen von aggressiven Sauerstoffradikalen. Unsren Körper davon abzuhalten in die Tiefschlafphase zu kommen, kann ernsthaften Schaden verursachen.

Im zweiten Teil des Schlafes— der Traumphase — verarbeitet unser Gehirn den Tag. Verbindungen formen sich zwischen Nervenzellen und das Gehirn erholt sich.

So was kannst du tun um einen guten Nachtschlaf zu bekommen? Es ist wichtig ein regelmäßiges Schlafmuster aufzubauen. Gehe immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehe auch immer gleich auf. Wenn du nicht genügend Schlaf unter der Woche bekommst, erhole dich am Wochenende. Mache einen 20-Minuten Nickerchen am Tag, wenn du in der Nacht arbeitest.

Eine optimale Raumtemperatur ist bei 17– 22°C. Trinke nur mäßig Alkohol da es das BDNF Hormon unterdrückt. Du wirst dich nicht erholen.

Esse nicht zu viele Proteine bevor du ins Bett gehst oder trinke zu spät Kaffee und arbeite nicht zu spät am Computer oder schaue zu lange TV — Licht hemmt die Freilassung von Melatonin. Am wichtigsten: gehe mit glücklichen Gedanken ins Bett.

Dr. Kubenzs Kolumne erscheint monatlich.