Wie lässt sich körperdysmorphe Störung behandeln?

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Bei Dysmorphophobie handelt es sich um eine mentale Störung, welche in jedem Alter auftreten kann. Beide Geschlechter können in gleichem Maße von der Störung betroffen sein, doch kommt sie am häufigsten bei Jugendlichen vor. Die Auswirkung von Dysmorphophobie auf unser Gehirn ist groß und verstörend. Die Krankheitsursache ist bisher unbekannt und es wird angenommen, dass die genetische Veranlagung dafür verantwortlich sein könnte. Außerdem könnte auch das chemische Ungleichgewicht im Gehirn hinter der Störung stecken.

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Betroffene weisen einige ähnliche Symptome auf wie zum Beispiel vergleichen sie ihr Aussehen mit anderen. Die meiste Zeit sind sie besorgt über einen bestimmten Bereich ihres Körpers. Manchmal vermeiden sie den Blick in den Spiegel oder verbringen viel Zeit davor.

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Die Symptome können mit der richtigen Behandlung verbessert werden. Treten leichte Symptome auf, können Gesprächstherapien wie kognitive Verhaltenstherapie hilfreich sein. Diese können dabei helfen, eine Änderung bei der Denk- und Verhaltensweise des Patienten herbeizuführen und die Auslöser für Symptome ausfindig zu machen. Dank der Therapie kann der Betroffene lernen, auf welche Art und Weise er mit einer bestimmten Situation und seinen schlechten Angewohnheiten umgehen kann.

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Jedoch sollen Patienten mit milden bis moderaten Symptomen Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, eine Art Antidepressivum, verabreicht bekommen. Es gibt verschiedene Arten des Arzneimittels. In der Regel dauert es bis zu 12 Wochen, bis eine positive Wirkung auf die Symptome sichtbar ist.